Thursday, April 15, 2010

Ein Ausflug ans Meer








Der Kurztrip ans Meer war wirklich nett. Der Besuch des Hauses von Pablo Neruda in Isla Negra war auf jeden Fall das Highlight unserer kleinen Reise.

Aber 4 Tage mit dem Campervan unterwegs zu sein reichen mir mittlerweile. Auf Dauer wird es dann doch etwas unbequem und anstrengend...:0)

Thursday, March 04, 2010

Terremoto 2010


Da wir in der Nacht vom 26. auf den 27.2. ein heftiges Erdbeben hatten, von dem Ihr sicherlich auch in den Nachrichten gehört habt, wollte ich Euch hiermit beruhigen, dass uns nichts passiert ist und wir wohl auf sind. Es war jedoch heftig und Angst erregend. Es dauerte recht lange und wurde immer schlimmer, alles hat gebebt, ich hatte Angst, die Lampe über mir würde runterfallen und rutschte näher zu Jaime rüber - wir lagen im Bett, es war ca.4 Uhr morgens.
Der Schrank öffnete sich und uns kam der Krempel entgegen, zum Glück nur Kleinkram, mein Computer fiel vom Tisch und überall hörte man es klirren und bröckeln. Wir lagen eng aneinandergeschmiegt im Bett und schauten fassungslos aber dennoch ruhig dem Spektakel zu. Auch Luna kam rüber zu uns ins Zimmer und pinkelte ein wenig vor Angst, der arme Schnuffihundi.
Als das gröbste vorbei war, machten wir mit einer Taschenlampe eine kleine Tour durchs Haus – wir hatten bis Montag Mittag weder Strom, noch Handy- oder Internetempfang. Fließend Wasser haben wir bis jetzt noch nicht, aber das kennen wir ja bereits.
Das Haus hat in vielen Ecken nun riesige und vor allem tiefe Risse, überall liegt Putz auf dem Boden, Bücher sind aus den Regalen gefallen, Vasen zerbrochen, der gläserne Zuckerstreuer hat die ganze Küche mit Scherben und Zucker versehen - aber alles in allem haben wir
Glück gehabt, dass nicht mehr passiert ist.
Das neue Häuschen, in das wir bald einziehen werden, hat gar nichts abbekommen, da bin ich froh. So ganz geheuer sind mir die Wände hier nämlich jetzt nicht mehr.
Die Nachbeben machen mir etwas zu schaffen...es bebt ständig noch mal hier ein bisschen und da...Jetzt bin ich aber in Null Komma Nichts im Garten, wenn es wieder zu wackeln anfängt. Selbst wenn ich nur Hundegejaule höre, bin ich schon alarmiert, da die Hunde ein Beben schon etwas früher spüren und zu bellen oder heulen anfangen. Während des Bebens sind die Tiere dann aber muckmäuschenstill.
Ziemlich beeindruckend war direkt nach dem Erdbeben das Geräusch von Tausenden von Steinen, die den Berg runterrollten. Selbst Stunden später konnte man die Berge nicht sehen, da sie von einer riesigen Staubwolke umgeben waren.
Und fast lustig fand ich die Nachricht von den 200 Gefangenen, denen das Erdbeben die Freiheit brachte, als einige der Gefängnismauern einstürzten. Es waren 260, die geflohen sind, aber 60 davon wurden wieder eingefangen. Die anderen mischen sich nun wahrscheinlich unter die zahlreichen Obdachlosen, denen das Erdbeben das Heim zerstörte...
Es muss schlimm sein, innerhalb von Sekunden Haus und Hof zu verlieren und am allerschlimmsten sind natürlich diejenigen betroffen, die geliebte Menschen verloren haben...oder ihre Haustiere.
Gestern waren wir in Santiago. Die Autos von Jaimes Eltern sind beide vollständig demoliert, da die ca. 2 Meter hohe Betonwand zu den Nachbarn einfach umkippte und auf beide Auto fiel. Als wir dort waren, fing es schon wieder an zu wackeln. Langsam reicht´s mir :0) Als wir spät abends in San Alfonso ankamen, war es stockfinster. Schon wieder ein Stromausfall. Bei Kerzenschein haben wir schnell alle Flaschen und Gefässe mir Wasser gefüllt. Da die Wasserversorgung hier über eine elektrische Pumpe funktioniert, geht nach einigen Stunden Stromausfall dann auch das Trinkwasser aus...
Heute früh war aber dann doch wieder alles Ordnung. Sogar endlich wieder Internetconnection! Das nutze ich nun besser sofort aus.
Das ist übrigens auch die Reaktion der Betroffenen, die ihren Optimismus bewahren konnten: Nichts ist selbstverständlich. Nichts ist sicher. Man schätzt und nutzt was man hat / was einem noch bleibt. Man schätzt die simple Tatsache noch leben und lieben zu dürfen.
Aber während die einen das wenige untereinander teilen, was sie noch haben, und sich gegenseitig helfen, machen die anderen die Strassen unsicher und rauben Häuser und Supermärkte aus...
So war es zumindest in den ersten Tagen, es herrschte totales Chaos. Viele in den stark betroffenen Gebieten hatten doppelte Angst, einmal vor einem Nachbeben und zum anderen davor, ausgeraubt zu werden, (viele Häuser haben kaputte Scheiben, eingestürzte Wände)...jetzt ist das Militär im Einsatz: ab 18:00 Uhr herrscht Sperrstunde und die Strassen werden bewacht. Man wusste am Anfang garnicht wohin mit den vielen Verhafteten. Ich glaube man hat sie dann in eine Turnhalle verfrachtet...:0)
In Santiago sieht man hier und da eingefallene Mauern etc, es ist aber nicht zu vergleichen mit den Bildern, die man im Fernsehen von Constitución, Concepción, Talca etc sieht...grausam.

Friday, January 01, 2010

Friday, November 06, 2009

home

Gestern haben wir einen Film gesehen, der uns sehr beruehrt hat. Suuuper Bilder und sehr traurige Fakten ueber unseren blauen Planeten. Wer interessiert ist, der Film ist auf Youtube in allen moeglichen Sprachen.
xxx


http://www.youtube.com/watch?v=jqxENMKaeCUHOME

"Wir leben in einer alles-entscheidenden Zeit. Wissenschaftler sagen uns, wir hätten nur 10 Jahre um unsere Lebensweise zu ändern, um das Aufzehren von Rohstoffen zu verhindern und um eine katastrophale Entwicklung des Weltklimas zu verhindern.
Jeder Einzelne muss an dieser gemeinsamen Anstrengung teilnehmen ; und um so viele Leute wie möglich darauf aufmerksam zu machen, habe ich den Film HOME gedreht.
Damit der Film die größt-mögliche Verbreitung erhält, muss er um sonst sein ; unser Sponsor, die PPR Gruppe hat dies ermöglicht. EuropaCorp, der den Vertrieb sicherstellt, hat sich bereiterklärt, keinen Gewinn aus HOME erwirtschaften zu wollen, weil der Film nicht auf wirtschaftlichen Erfolg angelegt ist.
Ich hätte gerne, dass HOME auch Ihr Film wird. Verteilen Sie ihn weiter. Und handeln Sie."
Yann Arthus-Bertrand.

Sunday, September 06, 2009

where time stands still




Highlight: Besuch von family + friends



Ende Juli kamen Matthias + Dolores mit Carla und Raffi und Ende August Ronit + Ifat mit little Rosa und Felix. Schön war's!

Leider hat meine Kamerabatterie nur noch diesen Snapshot erlaubt.
Ich bin bereit jenen etwas mißlungenen "Gruppentoni" auszutauschen, sobald mir Ronit ein schöneres Exemplar zukommen läßt! :0)

Sunday, August 09, 2009

Panoramaaaaaaaaaaa




Heute hatte ich endlich mal an einem sonnigen Tag frei. Um 8 Uhr früh war ich startbereit und hatte sogar Glück noch mal im Hotelrestaurant vorbei zu gehen. Da saß nämlich Hans am Stammtisch, der gerade gehen wollte. Hans arbeitet bei der Gondel gegenüber. Da die einfache Fahrt unverschämte 22CHF kostet, hatte ich eigentlich keine Bahnfahrt auf den „hohen Kasten“ geplant. Hans ließ mich aber gratis mitfahren. Er ist wirklich nett und immer so freundlich im Gegensatz zu einigen anderen Gesellen hier. Mein Chef hat mich mittlerweile auch schon mehrmals angeschrien. Wenn er im Stress ist wird er cholerisch, da schreit er nur so um sich. Kein angenehmer Umgang...

Jedenfalls war der Blick von da oben bombastisch, und ich habe es bereut, nicht mit Matthias & family hochgefahren zu sein. Auch das Drehrestaurant war interessant anzusehen...

Meine Wanderung war nicht ohne. 5,5 Stunden Fußmarsch plus 2 Stunden Pause am See. Es ging auch viel bergauf, was mir eigentlich nicht so viel Spaß macht. Jetzt tun mir meine Beine ordentlich weh und ich ruhe mich jetzt aus, damit ich morgen wieder fit bin. Wat muß, dat muß. :0)

Monday, July 27, 2009

Der Berg ruaft


Ein erster Gruß aus den Bergen.
Ich bin vorgestern also gegen 16.00 planmäßig an meinem Ziel angekommen. Meine Fahrt war eine kleine Odysse, da sie mehrmalige Umsteigemanöver mit meinem schweren Gepäck involvierte. Das letzte mal Umsteigen war allerdings nicht planmäßig. Der Zug hielt einfach frühzeitig und alle Fahrgäste mußten aus- und umsteigen, Zug und Bahnsteig wechseln und sich vorallem über 2 lange Treppen quälen. Als der Zug genau mit dem Bordrestaurant vor mir hielt, lief ich noch am Bahnsteig die paar Meter weiter und stieg dahinter ein. Das war allerdings erste Klasse. Ich schleppte mich und meinen Sack noch ein weiteres Abteil nach vorne. Wieder erste Klasse. Das gleiche Spielchen dann noch 2 weitere Male, bis ich am Ende des Zuges angelangt war. Schweissgebadet hatte ich langsam die Nase voll. Ich war kurz davor mich einfach in die erste Klasse zu setzen, aber dann sah ich die Schaffnerin kommen und dachte mir, dass ich ihr erst brav meine Fahrkarte
zeige, während ich noch unschuldig im Gang stehe und mir es erst einige Minuten später dann auf den Ledersitzen bequem machen würde. Alle Abteile waren übrigens so gut wie leer. Sie schaute sich meine Fahrkarte an und machte mich darauf aufmerksam, dass ich ein 2.Klasse Ticket habe, mich aber in der 1. Klasse befinden würde. Ich erklärte ihr die Situation, und dass ich lieber die halbe Stunde im Gang stehen bleiben würde, als mein Gepäck abermals durch wieviele Abteile schleppen zu müssen, zumal diese Umsteigaktion nicht vorgesehen war. Nein, also der Gang sei schliesslich auch erste Klasse und auch hier müsse ich einen Aufpreis von 30 CHF zahlen. Mir wäre fast etwas böses rausgerutscht. Das war also meine erste Begegnung dieses Jahr mit einer kleinkarierten Musterschweizerin aus dem Musterländle. Vorschrift ist Vorschrift. Also buckelte ich meinen Rucksack abermals durch die vielen engen Gänge, das "Boardcase" hinter mir herziehend, noch
durch das Restaurant hindurch bis ich endlich in der 2. Klasse ankam. Welcome to Switzerland.
Danach wechselte ich in einen lokalen Bummelzug, der auch nicht mehr in deutschen Computersystemen vermerkt war, und ich also eine extra Fahrkarte lösen musste. Und je gemütlicher die Zuggeschwindigkeit desto saftiger und grüner die Wiesen und Hügel auf die man blickte.
Welcome to Switzerland.

Im Hotel angekommen wurde ich sehr angenehm überrascht. Ich habe nun doch ein Einzelzimmer bekommen, und zwar ein richtig tolles, urgemütliches Zimmer untern Dach. Größer und komfortabler als letztes Jahr im Ritzli. Mit dem Internetzugang auf dem Zimmer hatte ich gestern noch Probleme, aber heute abend hat es nach längerem Probieren nun doch funktioniert. Das ist für mich natürlich Himmel auf Erden. Internetzugang im Bett, frische Luft, Blick auf die Berge und ein Wasserkocher, mit dem ich mir nach Lust und Laune soviel Kaffee und Tee machen kann, wie ich möchte. Und Ruhe. Ruhe zum Lesen, zum Spanisch lernen und zum Entspannen. Herrlich!! Das ist fast wie Kururlaub. Naja fast. Abgesehen von den 5 Arbeitstagen die WOche :0) Aber da ich vorsichtshalber mit dem Schlimmsten gerechnet hatte, ist die positive Überraschung um so smoooother.

Meine Arbeitskolleginnen sind hübsch und jung. Als ich ihnen das erste mal beim Unterhalten zuhörte, verstand ich KEIN WORT, und ich war etwas entsetzt, da ich schon gehofft hatte, dass zumindest so ein bisschen Schwitzerdütsch vom letzten Jahr hängen geblieben wäre. Später stellte sich heraus, dass die Mädels alle aus Osteuropa kommen (2 aus Slowenien und eine aus der Tschechei) und untereinander natürlich nicht auf Schwitzerdütsch reden. Ich war beruhigt. Beim genaueren Hinhören bemerkte ich dann auch, dass die Mädels zwar beim Deutschreden einen schweizer Akzent haben, aber dennoch die Sprache nur begrenzt beherrschen. Aber sie sind alle sehr nett, alle Studentinnen und schon seit Juni hier. Dann gibt es noch Rainer ausm Ruhrpott. Anfang 40 und schon seit 2 Jahren dabei. Entspannt und humorvoll, mit ihm kann die Arbeit sogar richtig Spass machen. Er mich hat mich heute schon mehrmals so richtig zum lachen gebracht.

Aber der Tag ist natürlich lang. Meine Schicht heute war von 11.30 bis 20.30 ohne Pause. Das sind 9 lange Stunden. Allgemeines Mittagessen gibt’s nur einmal um 11 (kein Frühstück) und Abendessen anscheinend nur wenn man darum bittet und bettelt. Mir und Kamila wurde ein Salat gestattet – das muss schon drin sein. Mein Magen hatte sich bereits beschwert. Und hätte ich mir nicht ein paar Nüsse und Schokolade mit runter genommen, wäre ich wahrscheinlich wegen Unterzuckerung umgefallen :0)

Jetzt bin ich aber ganz schön kaputt und mache lieber Schluß. Also wie gesagt, man kann mich per email gut erreichen und wer Lust hat kann sich ja dann per email mit mir zum skypen verabreden (statt telefonieren).
Das war’s dann erst mal von mir. Liebe Grüße und ein holadiooooo
zurück in die Heimat,
Eure Tine

Monday, June 29, 2009

ein weiterer vipassana in chiangmai


WUNDERVOLL WAR ES! Ich LIEBE Thailand und ich LIEBE Vipassana Retreats in Watrampoeng!!!