
this blog is called "daily mirror" but it is more like a monthly update of tines everyday life. she began travelling spring 2003 but unfortunately only started this blog at the end of 2006...if you would like to know where she currently is and what she is up to, then just keep on checking this site...(and learn german :0)
Wednesday, June 13, 2007
The Exit, please?

Friday, June 08, 2007
Myanmar

Mingalaba allerseits!In den letzten 2 Jahren hat sich doch einiges getan, zumindest was das Angebot an Internetcafes in der Hauptstadt angeht. Daher melde ich mich also doch schon früher als vermutet. Selbst mein Guesthouse stellt Computer mit Internetzugang zur Verfügung! Das einzige Problem ist, dass ich nicht in mein Yahoo Account komme...ich habe jetzt fuer Myanmar eine email bei gmx eingerichtet: christine.huebner3@gmx.de
Eure Adressen habe ich leider nicht im Kopf, aber Ich freue mich natuerlich ueber Post von Euch!!!
Gestern schaute ich mir bereits die International Buddhist Theravada University an. Das Gebäude ist recht imposant (riesig und viel Gold auf dem Dach) und der Campus grün und angenehm ruhig. Aber so international die Uni auch sein mag, die Studenten sind doch fast ausschließlich asiatische Mönche und Nonnen. Ich habe mich dort mit Büchern eingedeckt (noch mehr Gepäck, fürchterlich!) und habe mir vorsichtshalber mal die Prüfungsfragen der Aufnahmetests der vergangenen Jahre kopieren lassen, aber da mich eigentlich erst der Stoff ab dem BA interessiert, man aber dafür erst den Diplomkurs machen muss, dessen Unterrichtsbücher mich aber überhaupt nicht ansprachen, reizt mich ein Studienjahr an dieser Uni aus diesen und anderen Gründen doch nicht so.
Ansonsten ist es hier extrem schwül und drückend bis dann der erlösende Regenguss kommt, nur dann natürlich in Kübeln. Ich hatte heute eine weiße dünne Hose an, und war innerhalb weniger Minuten so nass, dass es aussah, als würde ich nur in Unterhosen dastehen.
Und das Essen ist leider eine Katastrophe, vor allem im Vergleich zur thailändischen Küche. Bisher habe ich noch nichts gegessen, was mir wirklich geschmeckt hat – bis auf die Mangos.
Naja, morgen fahre ich mit dem Nachtbus nach Mandalay – 15 Stunden, und das auf mittelmäßigen Strassen in einem ebenso weniger luxuriösen Bus. Von Mandalay aus werde ich nach Sagain fahren, was etwa eine weitere Stunde Fahrt bedeutet, und dort werde ich mir dann in Ruhe die buddhistischen Akademien Sitagu und Dhammvijjlaya ansehen und mich in der idyllischen Umgebung etwas erholen. Ich denke mal, dass ich spätestens in einer Woche wieder nach Yangon zurückfahren werde (was die gleiche Tour retour bedeutet, oder vielleicht besser: Tortur retour?). Dort besuche ich noch die 2 verbleibenden Meditationszentren, wo ich gegebenenfalls etwas länger bleibe, um einen Retreat zu machen.
Das war’s erst mal wieder! Tschüß, eure Tine
Monday, June 04, 2007
led sneppel satt





Selby und ich haben uns dann spontan dazu entschlossen nach Ko Chang zu fahren. Wir fanden einen sehr schönen und ultra relaxten Strand, wo man in Baumhäusern wohnt und in Hängematten baumelt. In meiner ersten Hütte hatte ich aber leider Bedbbugs! Mein ganzer Körper und vor allem meine Beine waren total zerstochen. Ich bin dann zwar in eine andere Hütte umgezogen, aber der Juckreiz hat mich noch Tage später fast wahnsinnig gemacht.
In meiner neuen Hütte hatte ich dafür 2 andere „Mitbewohner“. Der eine unerwünscht aber geduldet – eine Ratte, die jede Nacht um 4 Uhr vorbei kam, und mich durch ihr Schmatzen weckte, da sie in alles reingebissen hat, was nach Futter aussah oder roch ( Zahnpasta, Fenistilcreme, Seife, Notizbuch, Waschlappen...) und der andere war ein kleiner abgemagerter Hund, den ich abends immer mit meinen „Ledsneppel“ Fischresten fütterte. Der Abschied fiel schwer...ich taufte ihn übrigens „Muggel“, wie alle meine lieb gewonnenen Tiere.
Selby ist jetzt wieder in Australien und ich in crazy Bangkok. Hier kümmere ich mich gerade um ein neues Visum und einen Flug nach Myanmar. Dort möchte ich mir einige buddhistische Universitäten und Vipassana Zentren ansehen und eventuell auch etwas bleiben und meditieren, wenn es mir gefällt. Am 7. geht’s los. Von Myanmar aus werde ich mich, wenn überhaupt, dann nur kurz per email melden, da es dort nur sehr wenige Internetcafes gibt. Bis dahin! Ahoi, eure TineTuesday, May 08, 2007
Letzte Runde
Sunday, May 06, 2007
mary contrary erneut am werk
fuer mich ist das ganze hochinteressant und ich merke immer mehr, wie wichtig mir diese vipassana retreat zeit ist. ihr koennt ja mal reinlesen, euch koennte vorallem der schluss interessieren, in dem der moench das ziel und die positiven "nebenerscheinungen" der meditationstechnik beschreibt. natuerlich wird davon ausgegangen, dass man an die wiedergeburt glaubt...
auf folgender seite ganz unten ist bei "literaturtip"die pdf datei, auf die man zum download nur klicken muss. vorallem das vorwort und seite 84, die "vorzuege des klarblicks" koennten euch am meisten interessieren, der rest koennte fuer jemand, der sich damit noch garnicht befasst hat, undnoch keine erfahrungen mit der technik hat, unverstaendlich sein.
http://www.retreat-infos.de/ri-Thailand-SornThawee.htm
tja und von claudia habe ich nun erfahren, dass der beruehmte vietnamesische moench thich nath han, den ich ja eigentlich auf seiner vietnamreise begleiten wollte, nun am 22.mai nach chiangmai kommt, um einen oeffentlichen vortrag zu halten und danach bietet er noch einen 5 taegigen retreat an, wobei die exakten daten noch nicht feststehen.
toll oder? ob zufall oder nicht,
das moechte ich mir natuerlich nicht entgehen lassen. aber da bis zum 22. noch so viel zeit ist, und ich auf garkeinen fall nur in der stadt meine zeit "absitzen" moechte, bei regen aber auch herumreisen und sightseeing wenig reizvoll ist...(mich reizt sowieso vieles nicht mehr so wie vorher)
...
also um es kurz zu machen, die pause und auszeit vom vielen meditieren war absolut notwendig und hat mir gut getan. aber ich habe doch nun wieder neue kraefte geschoepft und lasse mir auch morgen noch einen tag pause zum lesen. dann plane ich aber nochmals in retreat zu gehen - bequemer und lieber waere es fuer mich in meinem zimmer im kloster zu bleiben, aber wenn der ajahn darauf besteht, lasse ich mich eben mit dem klosterauto auf den berg zur einsiedelei fahren - dort ist nur ein moench, sonst keiner. klingt ja schon irgendwie spannend und abenteuerlich, oder?also mal sehen. es kommt wie's kommt...
Friday, May 04, 2007
Es reicht!
Friday, April 27, 2007
Einer geht noch...
Friday, April 13, 2007
bilder aus dem kloster

Monday, April 02, 2007
Frühlingsputz von Innen
Ich habe gestern meinen ersten 10-tägigen Vipassana hier erfolgreich abgeschlossen. Wieder gab es zur Krönung am Ende die Aufgabe 48 Stunden am Stück ohne Schlafen durchzumeditieren. Das Essen wird einem aufs Zimmer gebracht und mit Cola, Kaffee und ab und zu einer kalten Dusche gelingt einem tatsächlich dieser Meditationsmarathon. Die gute Nachricht ist, das ich glaube, das Ziel dieser Übung erreicht zu haben, nämlich in den Zustand von ‚Phalasamapatti’ zu gelangen, was nur wenigen gelingt. Phalasamapatti ist die sogenannte "Frucht meditativer Leistungen" und ist mit dem Gefühl eines Tiefschlafs zu vergleichen, wobei es sich aber um einen anderen Bewusstseinszustand handelt. Das interessante ist, dass man damit "geistige Verschmutzungen", also negative Qualitäten wie Haß, Ärger, Groll, Geiz, Gier, Stolz, Eifersucht etc allmählich aber gänzlich auflösen kann. Nicht schlecht oder? Ich werde mich also ab morgen nochmals einem 10tägigen Retreat unterziehen und noch etwas mehr an meinen „inneren Frühlingsputz“ arbeiten.
Eigentlich war der Plan täglich ein paar Zeilen zu schreiben, aber bei 12 Stunden Meditation bin ich froh, wenn ich irgendwo noch ein paar Minuten für Yoga finde. Als ich zu anfangs „nur“ 10 Stunden meditierte um „rein zu kommen“, fand ich am 3. und 4. Tag jeweils ein halbes Stündchen um folgendes vom „äußeren Szenario“ festzuhalten:
3. Tag - Philharmonie für ein animalisches Orchester
Es ist Nachmittag, kurz nach vier. Mein heutiges Tagespensum von 10 Stunden Meditation habe ich soeben erfüllt. Um 5 habe ich meine Unterredung mit dem Abt des Klosters, Phra Ajahn Suphan und dann werde ich eine neue Aufgabe gestellt bekommen. Heute ist genau bei der größten Mittagshitze der Strom ausgefallen, das heißt, alle Ventilatoren waren plötzlich auf Stillstand. Wie die meisten hier meditiere ich ausschließlich in meinem Zimmer. Bei 35 Grad im Schatten und einem Zimmer das auch noch im 2. Stock gelegen ist, staut sich die Wärme zur Mittagszeit und verzieht sich erst spät nach Sonnenuntergang wieder. Wenn man um 3 Uhr aufgestanden ist – hier ertönt die Weckglocke eigentlich erst um 4, aber ich stehe etwas früher auf, damit genug Zeit bleibt, um noch eine halbe Stunde Yoga zu machen und einen Tee oder Kaffee zuzubereiten und gemütlich zu trinken – also wenn man bereits um 3 Uhr aufgestanden ist und nachmittags beim Meditieren Sauna ähnliche Zustände herrschen, ist es eine Kunst nicht träge und dumpf zu werden und dem Schlaf zu entkommen.
Eigentlich ist es eine Schande, die meiste Zeit hinter verschlossener Tür zu sitzen und nicht öfter draußen auf dem wunderschönen, üppig tropisch bepflanzten und friedlichen Klostergelände zu verbringen. Aber es wird empfohlen drinnen und immer am gleichen Ort zu meditieren, da es zu weniger Ablenkung kommt und die Energie so leichter aufgeladen und weniger schnell wieder verloren wird – aus dem gleichen Grund gilt daher auch das Schweigegebot.
Ich schaue aus dem Fenster und verfolge einen riesigen Schmetterling, wie er an Palmen und Orchideen graziös vorbeifliegt. Das Klostergelände ist gleichzeitig die Philharmonie für ein animalisches Orchester, das das Zeug dafür hätte, als Stargast bei der Muppitshow eingeladen zu werden. Im Vordergrund herrscht Grillengezirpe und ein unglaublich lautes Rasseln, wie ich es mir von 1000 Klapperschlangen vorstellen würde, wobei ich immer noch nicht weiß, welche Art von Tieren diese Laute tatsächlich von sich geben. Es ist mal leiser, mal lauter und dann wieder unbeschreiblich laut. Dann gibt es ein Geräusch, bei dem ich mir nicht sicher bin, ob sich hier um Tiere handelt, oder eher um das Quietschen der Wasserleitung, deren Rohre entlang der Bäume läuft, von wo die Beschallung herkommt. Ich erinnere mich an unseren alten Rasensprenger, der ähnlich geklungen hat, vielleicht assoziiere ich daher die Wasserleitung damit. Eben höre ich einen Vogel, der so klingt, als habe er sich gerade verschluckt. Ein Hubschrauber übertönt kurz alles. Der König, der seinen Wohnsitz in Chiang Mai hat, ist also mal wieder unterwegs. Jetzt hört man wieder den Vogel, der immer so etwas ruft, das wie „Guten Tag“ klingt. Weitere zu erwähnende „Musiker“ wären eine Eule und eine Kreatur verantwortlich für ein Piepsen, das den Tönen unserer Stoppuhren hier verdammt ähnlich ist, nur dass es in verschiedenen Oktaven erklingt und aus den Wipfeln der Bäume kommt, wo sich sicherlich keine „Meditators“ versteckt halten. Ich frage mich, ob dies nun Zufall ist, oder ob sich dieses Tier einen Spaß erlaubt, oder ob Imitation eine Spezialität dieser Vogelart ist, und man daher nur auf diesem Klostergelände diese Spezie den „Stoppuhrgesang“ singen hören kann – weltweit!? Des weiteren höre ich den harten Aufprall einer unreifen Mango, die soeben vom Baum gefallen ist. Eine Säge sägt Holz, Hunde bellen, Kinder lachen und nun beginnen die Nonnen pünktlich ihren abendlichen Gebetsgesang.
Ich trinke meinen aus Deutschland mitgebrachten Yogitee aus und lächle über das Etikett am Teebeutel. Dort steht: „Stille ist die höchste Errungenschaft des Selbst“. In diesem Sinne schließe ich das Fenster, setze mich auf mein Meditationskissen und lasse wieder Ruhe einkehren.
4. Tag - Sesam öffne dich!
Als ich heute Vormittag in meinem Zimmer einen Kopfstand machte, verriegelte ich sicherheitshalber die Tür von Innen. Der „Riegel“ ist ein kleines Stiftchen, das man im Türknopf von Innen quer stellt, so dass von Außen der Türknopf nicht mehr drehbar ist. Da ich für diese Tür aber immer ein Vorhängeschloß benutze, weil ich gar keinen Schlüssel bekommen habe, stand ich plötzlich vor einem Problem, als ich zum Mittagessen gehen wollte und die Tür auf einmal auch ohne Vorhängeschloß von außen zu war. Mein erster Gedanke war: „Oh shit!“ aber mit meinem zweiten Gedanken klopfte ich mir mental auf die Schulter und war zumindest darüber erleichtert, dass ich mein Zimmer in einem präsentierfähigem Zustand hinterlassen hatte. Während Vipassanaretreats sind meine Zimmer grundsätzlich sauberer und aufgeräumter als sonst. Erstens verbringe ich dann viel mehr Zeit in meinen eigenen vier Wänden (fast nonstop) und zweitens fallen mir bei der Gehmeditation ständig neue Dinge auf, die man noch putzen, aufräumen, verschönern oder verstecken könnte. Die Versuchung ist dann groß, es nicht sofort zu tun, und damit die Gehmeditation zu unterbrechen. Unter uns gesagt, siegt mein spontaner Tatendrang dann doch meistens unter dem Vorwand es „auch ganz meditativ“ zu machen. Mein Zimmer wäre wohl weniger auf Hochglanz, wenn ich dafür die kostbare Zeit meiner rationierten Pausen aufopfern würde.
Ich bin also statt in die Kantine ins Büro, um den Mönch noch zu erwischen, bevor er in seine dreistündige Mittagspause verschwinden würde. Der Mönch und ich haben eine Gemeinsamkeit bei uns festgestellt: Wir sehen beide jünger aus, als wir eigentlich sind. Dann hört es aber schon auf mit den Gemeinsamkeiten: Jeder fühlt in der Gegenwart dieses Mönchs seine Tugenden aufs Äußerste herausgefordert, da er ein total krasser ‚Controlfreak’ ist und einen mit jedem Wort und jeder Geste ermahnt und beformundet - während ich doch eigentlich ganz normal und nett bin - :o) . Heute war er ausnahmsweise aber auch nett. Er führte mich zu dem Mönch, der für solche handwerklichen Arbeiten der Fachmann zu sein scheint. Der nahm noch einen jüngeren Kompagnon mit, und zu dritt marschierten wir in den Teil des Klostergeländes, wo Männer normalerweise keinen Zutritt haben: Achtung Frauen! Dem jungen Mönch war es sichtlich etwas unangenehm. Die Messertechnik funktionierte an meiner Tür leider nicht. Er dachte ich hätte ein älteres Modell. Er bat mich doch erst mal Mittagessen zu gehen - er hatte sicherlich auch Hunger – und danach würde er sich etwas einfallen lassen. Hierbei sei erwähnt, dass er nur thai sprach, aber die Message kam durch seine Gestik trotzdem rüber.
Um punkt 12 Uhr eröffnete mir meine Tür dank Hammer und Brecheisen wieder meine vertraute Umgebung. Gott, oder besser, den Mönchen sei dank. Im Zimmer mache ich mir noch einen Tee bevor es dann wieder an die „Arbeit“ geht. Ich muß schon wieder schmunzeln, wie gut der Text auf dem Teebeuteledikett zum Thema passt: „Meditation führt uns durch Zeiten der Not.“ Immerhin blieb ich entspannt und gelassen bei der ganzen Aktion. Die Arbeit hier scheint erste Früchte zu tragen.
Sunday, March 18, 2007
Breath in, Breath out...
Ich fahre morgen mit dem Zug nach Bombay, wo ich mir ein Flugticket nach Chiangmai, (Nordthailand) kaufen werde. Ich werde am 20. Nachmittags in Bombay ankommen und wenn alles planmaessig verlaeuft, noch Bea und Thea auf 'nen Kaffee treffen und dann am selben abend fliegen. Im Kloster werde ich dann wieder einen Vipassana Meditationsretreat machen, wobei ich noch nicht weiss, wie lange ich diesmal bleiben werde...das letzte mal (feb06) schaffte ich ja 34 Tage, aber diesmal wird es viel heisser sein...es sind jetzt schon 35 Grad dort, was das Meditieren nicht gerade erleichtern wird. Anyway, dort bin ich also, solltet ihr laenger nichts von mir hoeren. Liebe Gruesse, OOOOOOOOOOOOOOMMMMMM 




















