Tuesday, October 28, 2008

Unterwegs zu den heissen Quellen

Die Tour zu den Hotsprings war eine ganz schöne "offroad experience". Die Quellen sind nur etwa 45 km von San Alfonso entfernt, ganz dicht an der argentinischen Grenze, aber es kommt einem vor wie ein Trip in eine ganz andere Welt... für meine Verhältnisse zu extreme Temperaturschwankungen, zu steinig, zu karg, zu trocken und zu staubig. Aber natürlich sehenswert! Auf dem Weg zu den Quellen mußte ich den Bus teilweise im ersten Gang den Berg hochzerren, durch metertiefe Pfützen fahren und und und. Bei den Strassen wundert es mich nicht mehr, dass in CHile soviele 4Radangetriebene MEgajeeps herumfahren.
Die heissen Salzwasser-Quellen waren der Hammer! SPA-programm vom Feinsten! Welch ein Panorama! Nur schade, dass nachts eine Horde Jugendlicher kam, die die ganze Nacht lang uns mit ihrer Autostereoanlage beschallen mussten und bis zum Morgengrauen mit Bierpullen in den Hotsprings abhingen...











Monday, August 18, 2008

Natur pur

Vor ein paar Tagen habe ich mir den Wasserfall in Jaun angesehen. Das Moos erschien in der Sonne giftgrün und die Luft war so frisch und geladen mit Sauerstoff und Lebensenergie, dass mir bei dem Anblick die Tränen gekommen sind, so schön war das.


Gryeres - da wo de stingische kes herkimmt

Letzte Woche war ich in Gryeres, wo mein Lieblingskäse herkommt. Dort bin ich in die Käserei und habe eine Tour mitgemacht, wo man alles über die Käseherstellung erfahren konnte. Sehr interessant. Wusstet ihr, dass eine Kuh täglich 100kg Gras frisst und 85 Liter Wasser trinkt und daraus 25 l Milch macht?

Danach habe ich mir noch den entzückenden kleinen mittelalterlichen Ort und das Schloss angesehen. Es leben in Gryere nur 120 Leute, aber Touristen kommen etwa 1Mio...ich war zum Glück früh dran, da war es noch relativ leer...
Das Giger Museum habe ich mir aber gespart. Die Kunst dieses alten Gruftis mag zwar einmalig sein, ist mir aber etwas zu düster - warum freiwillig einen "Horrortrip" machen und auch noch Geld dafür bezahlen? :o)




Monday, July 14, 2008

switzerland continued...

grüezi miteinandr!
Jetzt habe ich also schon die zweite Woche auf der Alm hinter mir. Es kommt mir aber viel länger vor. Die Arbeit ist nun etwas mehr zur Routine geworden und ist daher einfacher. Stressig kann es trotzdem sein, wenn ich zB. 7 Tische auf einmal bedienen soll und alle zur gleichen Zeit etwas von mir wollen. Mit dem Switzerdütsch habe ich allerdings weiterhin noch große Probleme, wobei ich natürlich mittlerweile weiß, dass „a drüer Choka“ eine Cola 0,3 l ist, „a gruag henje“ ist ein Glas Mineralwasser, „ischte“ ist eisstee und „skafe“ ist eine tasse cafe. Und den schwizer Ausdruck für „etwas“ habe ich als alte Meenzerin sofort verstanden. Noch ebbes? Mir wurde übrigens gesagt, dass ich nicht fragen soll obs „schmeckt“, da „schmöcken“ hier so viel wie „übel riechen“ heißt. Ich soll hingegen während des Essens zum Tisch gehen und fragen „ob’s guat isch“. Viele geben sich natürlich dann auch Mühe mit mir Hochdeutsch zu sprechen, aber manche spezies auch nicht, und wiederholen dann auch beim 3. Nachfragen die mir noch nicht bekannte Vokabel im breitesten Alpendialekt...das kann frustrieren. Aber ich bleibe immer freundlich und mit einem Lächeln sage ich dann „ich frage mal in der Küche nach, ob wir das haben“ und hole mir dann die Übersetzung ein. Mit Französisch klappts dagegen super. Pas de probèlme!
Der Besuch von Karin und Mohsina war eine tolle Abwechslung. Bei strahlendem Sonnenschein sind wir am Donnerstag zum Schwarzsee gewandert und mit einem Sessellift haben wir uns wieder auf den Berg hoch tragen lassen. Seit Freitag regnet es in Strömen. Es kommen nur wenige Leute zum Essen auf die Ritzli Alp und die Zeit vergeht im Schneckentempo. Aber jetzt habe ich endlich meinen wohlverdienten Feierabend. Mit Wärmflasche und Computer sitze ich bereits um 21.00 im Bett. Morgen ist Montag, mein freier Tag. Da das Wetter so schlecht bleiben soll, werde ich wohl wieder mit Anna im Thermalbad in Charmey enden. Auch nicht schlimm.
Das wars für heute. Ade miteinandr